Auswertungen zu unserer Bürgerumfrage

 

Der Seniorenbeirat befragte im April 2021 die Bürger in Rothenburg, Neusitz und Gebsattel über deren Einschätzung  ihrer Lebensqualität in und um Rothenburg. 

Sie haben sich zahlreich an unserer Umfrage beteiligt. Dafür sagen wir Ihnen unseren herzlichen Dank.

Hier ist das Interview des Seniorenbeirats zur Bürgerumfrage

 

Unsere ersten Schritte

Frage: Der Seniorenbeirat hat im April eine Bürgerumfrage durchgeführt und angekündigt, deren Ergebnisse zu veröffentlichen. Wie ist der Sachstand ?

Antwort: Wie haben in der Woche nach Ostern als Beilage zu einer wöchentlich erscheinenden Werbezeitung an die Haushalte in Rothenburg, Neusitz und Gebsattel einen Fragebogen verteilt. Mit der Umfrage wollen wir Erkenntnisse über die Meinung unserer Bürger zu verschiedenen Bereichen der Infrastruktur, der Mobilität, des öffentlichen Personennahverkehrs und zu guterletzt zu unserer Einrichtung selbst, dem Seniorenbeirat der Stadt Rothenburg, gewinnen. Wir haben diesen Fragebogen als „schriftliche Verbraucherumfrage“ konzipiert….

Frage: Was bedeutet das ?

Antwort: … im Gegensatz zu mündlichen oder online Befragungen erfolgt die schriftliche Befragung im Papierform entweder individuell per Post mit vollständigem Namen und persönlicher Ansprache der Adressaten, wodurch dem Befragten ein Gefühl der Relevanz vermittelt wird. Da wir diese Möglichkeiten nicht hatten, haben wir die anonyme Postwurfsendung in der Form der Zeitungsbeilage gewählt. Wir hatten auch keine Möglichkeit, die Befragten an die Erledigung zu erinnern oder gar zu mahnen, was bei individualisierten Befragungen häufig erfolgt. Schließlich haben wir eine relativ kurze Bearbeitungszeit vorgegeben, mit einer „Deadline“ nach nur 12 Tagen.

Frage: Wie ging es nach Fristablauf weiter ?

Antwort: Wir hatten den Fragebogen auch auf unserer Internet – Homepage des Seniorenbeirates veröffentlicht mit der Möglichkeit der online Beantwortung. Hiervon haben ca. 14 % der Teilnehmer Gebrauch gemacht. Der überwältigende Anteil der schriftlichen Antworten, also 86 %, war in den Rathäusern von Rothenburg, Neusitz und Gebsattel gesammelt worden und wurde uns nach Fristende übergeben. Diese „analogen“ Antworten mußten nun von den acht Mitgliedern unserer Arbeitsgruppe „Bürgerumfrage“ händisch digitalisiert werden, also Blatt für Blatt in den Computer eingegeben werden. Diese Aufgabe wurde vor ca. einer Woche abgeschlossen.

Frage: Gibt es schon erste Auswertungen ?

Antwort: Wir haben uns zuerst darum gekümmert zu prüfen, ob wir irgendwelche Versuche der unlauteren Einflussnahme feststellen könnten. Es hätte ja jemand, der Interesse an bestimmten Ergebnissen hat, versuchen können, durch massenhafte Beantwortung eine bestimmte Richtung zu geben. Derartiges hat es nicht gegeben: weder die online Einsendungen, bei denen so etwas ja in erster Linie zu vermuten gewesen wäre, hatten auffällige Übereinstimmungen, noch die schriftlichen Fragebögen. Wir sind also sicher, nicht einem „Hackerangriff“ ausgesetzt gewesen zu sein.

Frage: Ist Ihre Erhebung daher als repräsentive Umfrage anzusehen ?

Antwort: Nein. Hierzu müsste eine Gruppe befragt werden, die so ausgewählt ist, dass sie stellvertretend für alle befragt wird. Die Stichprobe soll die Bevölkerung, das heißt die Grundgesamtheit, repräsentieren. Wir haben zwar allen Bürgern, unabhängig von ihrem Alter, die Möglichkeit der Teilnahme angeboten, es war aber keinerlei Auswahl vorgegeben. Darüber hinaus war aus der Gesamtkonzeption klar, dass wir uns – nicht ausschliesslich – aber ierster Linie an die Gruppe im Alter 60+ wenden. Aussagekräftige Rückschlüsse können trotzdem getroffen werden.

Frage: Welche zum Beispiel ?

Antwort: Derartige allgemeine Verbraucherumfragen mit einer kurzen Anwortzeit, ohne perönliche Direktansprache der Adressaten usw. sehen es nach unseren Erhebungen als gute Rücklaufquote an, wenn zwischen 2 – 10 % Antworten eingehen, bei Postwurfsendungen bei ca. 1 %, bei Werbebriefen bei ca. 2 %. Wir haben nun einen aufwändigen Fragebogen versandt, den wir auch nicht in iverse Fremdsprachen für ausländische Muttersprachler übersetzen konnten. Diese daher ausser Betracht gelassen, haben wir eine Rücklaufquote von über 7 %. Das halten wir unter Berücksichtigung dessen, dass wir in erster Linie die Alten angesprochen haben, für ein gutes Ergebnis. Wir haben weiter bereits ausgewertet, dass ca. 72 % der Antworten von Rothenburger Bürgern kamen, 17,5 % aus Neusitz und 10,5 % aus Gebsattel. Demgegenüber beträgt das Verhältnis der Einwohner ca. 11200 Rothenburg : 2100 Neusitz : 1700 Gebsattel, somit 75 % : 14 % : 11%. Auch dieser Vergleich zeigt, dass wir mit berechtigten Hoffnungen an eine kritische Auswertung der Antworten herangehen können.

 

Teil 2 des Interviews

 

Leuchtturm Krankenhaus und Ärzte

 

Frage: Können Sie schon etwas zu konkreten Ergebnissen der Umfrage des Seniorenbeirates sagen?

Antwort: Wir haben gefragt, wie wichtig ist es Ihnen, dass es weiterhin ein Krankenhaus in Rothenburg gibt, was mit Schulnoten zwischen 1=sehr wichtig bis 5= gar nicht wichtig beantwortet werden konnte. 97,5 % haben die 1 angekreuzt, weitere 2 Prozent die 2. Nur 0,5 % haben mit 4 oder 5 geantwortet.

Frage: das bedeutet, dass der Fortbestand des Krankenhauses von zentraler Bedeutung für Rothenburg und Umgebung ist ?

Antwort: Das muss man wohl so sehen. Das Krankenhaus hat mit einen Zustimmungsrate von 99,5% Leuchtturmcharakter.

Frage: Bleiben wir bei der ärztlichen Versorgung…

Antwort: Wir haben gefragt, bei welchen Fachrichtungen ein Mangel an Ärzten empfunden wurde. Wenn nichts angekreuzt wurde, bleibt offen, ob kein Mangel an der entsprechenden Fachrichtung gesehen wird oder ob diese Antwort schlicht verweigert wurde. Als gesichert können wir auswerten, 89,4 % einen oder meistens sogar mehrere Mängel im Bereich ärztliche Versorgung empfinden.

Frage: wie sehen die einzelnen Ergebnisse aus?

Antwort: Von denen, die einen oder mehrere Mängel sehen, benennen durchschnittlich für alle 3 Orte 29 % einen Mangel an Allgemeinärzten, in Rothenburg 24 %, Neusitz 38 % und Gebsattel 43 %. Das ist verständlich, weil vor wenigen Jahren 2 Allgemeinarztpraxen keinen Nachfolger fanden.

Frage: Und bei den Fachärzten?

Antwort: Sehr herausragend ist, dass von 88% das Fehlen eines Hautarztes beanstandet wird, und zwar durchgängig in allen 3 Orten auf gleich hohem Niveau. Vor wenigen Jahren wurde die einzige Hautarztpraxis von Rothenburg nach Ansbach verlegt. Wenngleich einige Allgemeinärzte die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung mittlerweile anbieten, so ist doch die übrige hautärztliche Diagnostik und Therapie jetzt für alle Menschen im Großraum Rothenburg mit weiten Anfahrtswegen verbunden.

Nach Schließung einer großen gynäkologischen Praxis in Rothenburg geben 33 % der Antwortenden (ROT 30%, NEU35 %, GEB 46%) einen Mangel an Frauenärzten an. Nachdem wir - aus heutiger Sicht leider - in der Umfrage keine Geschlechterabfrage gemacht haben, müssen wir schätzen, wie dieser Wert zu würdigen ist. Auf Frauen bezogen wären dies möglicherweise über 65%, wenn nur Frauen diese Frage beantwortet hätten. Wenn wir zurückhaltend, ja konservativ, schätzen, gehen wir davon aus, dass mindestens die Hälfte aller Frauen hier ein mangelhaftes Angebot in der frauenärztlichen Versorgung sehen. Somit besteht die dringende Notwendigkeit, weitere Gynäkologen in Rothenburg anzusiedeln.

Frage: Wie sieht es bei den übrigen Fachärzten aus?

Antwort: Das Fehlen von Orthopäden wird von 42% (R 37%, N 50%, G 60 %) moniert. Neben der Doppelpraxis für Orthopädie besteht zwar noch am Krankenhaus eine ambulante orthopädische Behandlung durch Krankenhausärzte. Aber offenbar vermisst fast die Hälfte mehr Orthopäden.

Viele (34%) empfinden einen Mangel an Augenärzten (R34%,N32%,G40%). Zu wenige HNO-Ärzte haben 32,6% der Genannten angegeben (R 29%, N35%, G51%). Ebenfalls vermisst jede/r Dritte mehr Kardiologen (gesamt 31,5%, R3 0%,N 31%,G 37%).

An Internisten beklagen durchschnittlich 24 % einen Mangel (Rothenburg 21,5 %, Neusitz 28%, Gebsattel 31 %). Das Fachgebiet Gastroenterologie liegt etwa auf demselben Niveau.

Die Versorgung durch Zahnärzte scheint angemessen zu sein, hier wird nur von 6% mehr gewünscht.

Frage: Wie bewertet der Seniorenbeirat diese Ergebnisse aus dem Gesundheitsbereich?

Antwort: Wir denken, dass zunächst eindrucksvoll bestätigt wird, was die Gesamtheit der Bürger bewusst oder unbewusst empfindet, nämlich die Unverzichtbarkeit unseres Krankenhauses und zum anderen die Notwendigkeit, aufmerksam in fast allen Fachrichtungen auf den Bestand der zugelassenen Ärzteschaft zu achten, von denen wohl manche Praxisinhaber bald in den verdienten Ruhestand gehen möchten. Das Fehlen eines Hautarztes und der Mangel an Frauenärzten sollte schnellstmöglich beseitigt werden.

 

Teil 3:

Verbesserungswünsche und  Zustimmung zum Thema Mobilität

  

Sehr interessante Ergebnisse führte die im April vom Seniorenbeirat durchgeführte Bürgerumfrage auch zu den Themen der Mobilität zu Tage. Bekanntlich waren die Bürger in Rothenburg, Gebsattel und Neusitz hier um ihre Meinung gebeten worden. 

Die Frage, ob Rothenburgs Altstadt mehr verkehrsberuhigt werden solle, bejahten nur 37% der Befragten, in der Stadt Rothenburg selbst lag der Anteil bei 42%, in jedem Fall keine Mehrheit. Selbst in der Altersgruppe 60+ fanden sich weniger als 50% Befürworter.

Die innerstädtischen Parkgebühren sind für knapp die Hälfte der Befragten zu hoch, aber auch für 45% gerade richtig.

Wesentlich mehr beschäftigt die Rothenburger und die Bürger in den Nachbargemeinden der öffentliche Personennahverkehr. Ca. 88% der eingegangenen Angaben halten das Linienbusangebot für unattraktiv, wobei die Antworten aus allen drei Orten in etwa gleich hoch liegen.  Die Altersgruppen 19-59 Jahre einerseits sowie Senioren im Alter über 60 Jahren stimmten hierzu kaum unterschiedlich ab. Es kann somit festgestellt werden, dass der Busverkehr für Jung und Alt, in der Stadt und in den Nachbarorten  keinerlei Attraktivität besitzt. Hier ist offensichtlich dringender Handlungsbedarf gegeben. Der Beirat hat zu diesem Fragenkomplex noch weitere Erhebungen betreffend den ÖPNV durchgeführt, hierüber können die Ergebnisse in Kürze veröffentlicht werden.

Verbesserte Gehwege in der Stadt wünschen 61 % der Befragten, dabei der Anteil bei Senioren 60 + ca. 75%. Dieser Wunsch  betrifft insbesondere die Bereiche Altstadt, Heckenacker alt sowie  Schweinsdorfer Straße. Einen besser geeigneten Belag in der Fußgängerzone wünschte  eine Mehrheit von 56 %,  hierzu gab es von den Bürgern eine Vielzahl konkreter Vorschläge und Hinweise. Diese werden nach Abschluss aller Auswertungen auf der Homepage des Seniorenbeirats veröffentlicht und dem Stadtrat zugänglich gemacht.

Keine Mehrheit, und zwar in keiner Altersgruppe, fand die Frage nach mehr verkehrsberuhigten Zonen. Im Gegenzug wünschen 53% der Befragten verbesserte Radwege, in etwa gleichermaßen verteilt auf Rothenburg und die Nachbarorte, 40 % wünschen mehr Fahrradabstellplätze. Auch hierzu gab es konkrete Vorschläge. Der Wunsch nach der Aufstellung von Mitfahrbänken wurde von 36% in Gebsattel, 47% in Neusitz und 30% in Rothenburg geäußert, dort insbesondere in den Ortsteilen Bleiche, Heckenacker alt und Schweinsdorfer Straße. 

Zusammenfassend stellten die Mitglieder des Seniorenbeirates fest, dass viele der detailliert geäußerten Wünsche und Vorschläge in erstaunlicher Übereinstimmung die Auswertung der weitere Erhebungen der Bürgerumfrage zur Verbesserung des ÖPNV ergänzen und konkretisieren.

 

Letzter Teil der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse

 

Starker Wunsch nach einem attraktiven Bus

 

In der Bürgerumfrage des Seniorenbeirates vom April 2021 äußerten die überwältigende Mehrheit (88 % der hierzu eingegangenen Antworten), dass das derzeitige Linienbusangebot in Rothenburg und den Nachbargemeinden Neusitz und Gebsattel unattraktiv sei (wir berichteten). Das gilt quer durch die Altersgruppen 19-59 Jahren wie den Personenkreis 60+, ebenso gab es kaum Unterscheide zwischen den 3 Gemeinden.

Um dies genauer zu erfahren, stellte der Beirat den Bürger mehrere Anschlussfragen nach deren Wünschen für ein besseres öffentliches Nahverkehrsmittel. Durchschnittlich 70% der Antwortenden würden ein besonders attraktives ÖPNV-Mittel für alle Wege nutzen, die sie nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können. Größere Einkäufe würden allerdings etwas weniger häufig mit dem „Öffentlichen“ erledigt werden. Insbesondere für Fahrten zum Arzt, Apotheke, Behörden, Krankenhaus, Bahnhof usw. würden sie einen attraktiven Bus beanspruchen.

Auch Parkplatzprobleme könnten für 61 % aller Antwortenden ein Grund sein, den Bus für Fahrten in die Altstadt zu nehmen. Ganz besonders bejahten dies je über 70 % aus den beiden Vororten. Ein heute üblicher Fahrpreis stellt offenbar für die überwiegende Mehrheit (82 %) kein Hindernis dar. Auch die Bestellung eines Rufbusses über Telefon oder Handy wäre für 90% kein Problem.

Die Gretchenfrage lautete: „Würden Sie bei attraktivem Nahverkehr auf Autofahrten verzichten?“ 70 % bejahten diese Frage weitgehend unabhängig vom Wohnort (Rothenburg 70%, Gebsattel 74%, Neusitz 69%). Das selbstgenutzte Auto wird damit aber nicht überflüssig. Weiterhin überwiegend das Auto nutzen zu wollen, erklärten insgesamt etwas mehr als die Hälfte (55%), wobei dieser Anteil in den umliegenden Gemeinden deutlich höher ist als in Rothenburg (Rothenburg 51%, Gebsattel 70% und Neusitz 65%).   

Das tendiert etwas häufiger zur überwiegenden Benutzung der Autos, wobei diese Frage ja nur von Autobesitzern beantwortet werden konnte.  

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass man bei Einführung eines attraktiven  Nahverkehrssystem in der Stadt und den umliegenden Gemeinden von einer großen Akzeptanz in der Bevölkerung ausgehen kann. Die Antworten waren zum jetzigen Zeitpunkt rein theoretisch, weil  man kein reales System bewerten konnte. Ein gut funktionierendes und direkt erlebbares Bus System, steigende Benzinpreise und zunehmendes Umweltbewusstsein könnten erwarten lassen, dass sich die Akzeptanz noch weiter erhöht.   

 

 

Alle Ergebnisse der Umfrage wurden den Stadträten der Fraktionen vom Seniorenbeirat detailliert bekannt gegeben.

 

 ### Ende des Berichts über die Umfrage ### 

 

Seniorenkino im Januar 2019

A Royal Nightout, die Verfilmung einer wahren Geschichte:

Premierminister Winston Churchill verkündet im Mai 1945 das Kriegsende und die Einstellung der Kampfhandlungen. Die Königsfamilie sitzt im Palast und berät über die Ansprache, die der König am Abend halten wird. In der City feiern die Menschen. Kronprinzessin Elizabeth und ihre Schwester Margaret erhalten unter Begleitung von 2 Elitesoldaten als Bodyguards "Ausgang". Doch man verliert sich in der Menge. Die Prinzessinnen lernen inkognito das mehr oder weniger dunkle Nachtleben der Metropole kennen, Elizabeth mit einem Schutzengel in der Person eines zutiefst kriegsmüden einfachen Soldaten. Alles mit einem guten Ausgang, eine britische Komödie. Und so regiert Elizabeth nun 74 Jahre später immer noch.

Einhellige Meinung: ein wunderbarer und unterhaltsamer Film. Sehr empfehlenswert.

 

Nikolausfrühstück im Dezember 2018

Im Theatersaal des Wildbads feiern 85 Gäste an 11 grossen Tischen zusammen das Nikolausfrühstück, umrahmt von Adventsliedern - Klavierbegleitung Barbara Klieber - und begleitet von einer vorweihnachtlichen Rede des Leiters der Tagungsstätte Wildbad Dr. Werner Schumacher.

Zum Ausklang bedankte sich der Beirat bei seinen ehrenamtlichen Helfern mit Geschenken. Ein geselliger Vormittag im Kreise von Freunden und Gleichgesinnten.

 

Seniorenkino im November 2018

Amy und die Wildgänse.  Eine 13jährige wird nach dem Unfalltod ihrer Mutter vom Vater nach Kanada geholt. Dort zieht sie eine Schar Wildgänse auf und gewinnt den Kontakt zu ihrer Umwelt und ihr Gleichgewicht zurück. Die Verfilmung einer wahren Geschichte.

Wir hatten wieder einen vollen Theatersaal und eine einhellige Meinung: ein wunderbarer und unterhaltsamer Film. Sehr empfehlenswert

 

 Seniorenfrühstück 60+ im April 2018 

Zum Thema „Zeitzeugen“ erinnerten 2 Rothenburger Nachkriegskinder an Alltägliches und Besonderes aus ihrer Kindheit in den 50er Jahren.

Foto: Eduard Schmitz 

  

Seniorenkino im März 2018

Robot und Frank. Der gealterte Juwelendieb Frank bekommt von seinem Sohn einen Haushalts- und Pflegeroboter geschenkt. Nach einiger Zeit realisiert er, dass er dessen künstliche Intelligenz als Komplizen nutzen könnte. Mit leisem Humor erzählt der Film von einer ungewöhnlichen Freundschaft und nimmt dabei menschliche Schwächen und Stärken in den Blick.

 

"Notruf 112" im Februar 2018

Während eines Seniorenfrühstücks im Wildbad wird ganz praxisnah der Ablauf eines Herzinfarkt-Notrufes simuliert. Werner Holzberger meldet, er habe eine leblose Person aufgefunden. Bernd Neefischer leitet ihn an, eine Herzdruckmassage (an einer Puppe) durchzuführen und diese bis zum Eintreffen des Rettungsteams nach zehn Minuten aufrecht zu erhalten.
 
Doch zunächst werden die alarmierenden Anrufer nach genauen Ortsangaben und Verletzungen befragt, damit der Disponent im Hintergrund die gebotenen Hilfsmaßnahmen auslösen kann. Falls erforderlich führt der Disponent den Anrufer mit für die Rettung erforderlichen Anleitungen solange durch das Telefonat, bis die Einsatzkräfte am Unfallort angekommen sind und übernehmen.
 
Für Informationen zum Thema "Notruf112" waren Bernd Neefischer, Rettungssanitäter und Disponent bei der Integrierten Leitstelle Ansbach, sowie Werner Holzberger vom Bayerischen Roten Kreuz Rothenburg gekommen.
 
Neefischer erläuterte Zuständigkeit, Organisation und Verfahrensabläufe der Notrufzentrale. Die Leitstelle ist zuständig für die Landkreise Ansbach und Neustadt/Aisch. Sie disponiert alle eingehenden Notrufe für Feuerwehr-, Rettungs- und Notarzteinsätze sowie Hubschrauberrettung. Die Zentrale verfügt über sieben digital ausgestattete Kommandoplätze und ist rund um die Uhr mit mindestens einem Disponenten und zwei Koordinatoren besetzt. Gearbeitet wird in 12-Stunden-Schichten, in denen durchschnittlich 225 eingehende Anrufe bearbeitet werden, also alle drei Minuten ein Notruf pro Sachbearbeiter. Die Dauer der Telefonate beträgt im Schnitt eine Minute.
 
  
In einer regen Diskussion wird auch mitgeteilt, dass der Seniorenbeirat gemeinsam mit dem BRK einen speziell für die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Senioren ausgerichteten kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs anbietet. 

 

Seniorenfrühstück im März 2018   

Nach der ausverkauften Seniorenfaschingsveranstaltung konnten sich das Organisationsteam des Seniorenbeirates um Burkhart Eugen sowie Pfarrer Herbert Dersch als Hausherr im Wildbad zur jüngsten Auflage des Seniorenfrühstücks erneut über einen bis zum letzten Platz besetzten Theatersaal freuen.

 
Seniorenkino 60+ Wildbad im Januar 2018

 

Es wurde der schwedische Spielfilm "Ein Mann namens Ove" gezeigt: Nach dem Tod seiner geliebten Frau entwickelt sich der Pensionär Ove  zum nörgelnden Aussenseiter, der alles Mögliche unternimmt, um sein Leben zu beenden. Jedoch kommen ihm immer wieder Nachbarn in die Quere, die seine Hilfe brauchen. Obwohl er diese nur widerwillig gewährt wird, entsteht im Lauf der Zeit daraus so etwas wie Freundschaft. Entgegen seinem Wunsch zu sterben kehrt Ove ins Leben zurück. Er wird vom bestgehassten Nachbarn zu einem an den man sich wendet, wenn man Hilfe braucht. Er bleibt ein Mann mit strengen und starren Prinzipien, und es gelingt ihm sogar bei sich selbst, und bei anderen positive Veränderungen zu bewirken.

Der Film zeigt eine sehenswerte Geschichte, die den Zuschauer zum Lachen und zum Weinen bringt und der nachdenklich stimmt. Im positiven Sinn!

Im Anschluss an diese  Filmvorstellung fand die 

Sitzung zur Neukonstituierung des Seniorenbeirats

statt. Der neue Vorstand 2018/2020 setzt sich zusammen: Dr. Rainer Hoffmann (Vorsitzender), Axel Kutscheidt (Stellvertreter), Rolf Schönemann (Kassier), Lars Kriegel - Moll (Schriftführer) 


Seniorenbeiratssitzung 17.01.2018                Foto: E. Schmitz

 

Frühstück im Februar 2017

"Senioren rocken den Rokokosaal"

Das Modewort „rocken“ steht umgangssprachlich dafür, dass etwas als positiv empfunden wird, dass man sich für etwas begeistert. Diese Zeitung hatte bereits  vorab gemeldet, das Frühstück im Wildbad sei ausgebucht, denn 90 Personen hatten reserviert. Aber es kamen mehr. Axel und Ingeborg Kutscheidt schafften mit den hilfsbereiten Kräften des Hauses weitere Tische heran, man rückte zusammen. Schließlich rockten 104 Senioren den Rokokosaal.

Nach dem Willkommensgruß durch Pfarrer Herbert Dersch herrschte während des gemeinsamen Frühstücks an allen Tischen ein reger Gedankenaustausch, in dessen Verlauf Barbara Klieber und Gerti Kuch die Gäste mit eingängigen Melodien unterhielten, vierhändig gespielt auf dem weißen Blüthner – Flügel. Sie erhielten warmen Beifall der Gäste. Mitglieder des Seniorenbeirates um Dr. Paul Kerscher  wiesen auf die laufenden Projekte Seniorenkino, Smartphonehelfer, Senioren-Mittagstisch und die Initiative zum uneingeschränkten Erhalt des Rothenburger Krankenhauses hin.

Doris Schmitz führte in das Hauptthema „Stadtbus – Bürgerbus – wie wünschen wir uns die Zukunft“ ein. Sie schilderte die aktuelle Situation des an den Schulbus angebundenen Stadtverkehrs und thematisierte aus Seniorensicht bestehende Unzulänglichkeiten. Die sich anschließende rege Diskussion wurde von Burkhart Eugen moderiert. Nahezu an jedem Tisch gab es Wortmeldungen mit Hinweisen und Wünschen. Diese wurden durch den Beirat notiert, von mehreren Besuchern wurden weitere schriftliche Vorschläge angekündigt. All dies wird dann ausgewertet und gebündelt. So wollen die Senioren Anregungen für die Verbesserung des öffentlichen innerstädtischen Verkehrs und der Verbindungen in die Nachbarorte erarbeiten und in die Neuplanung ab 2018 einbringen.

 

Seniorenkino im Januar 2017

96 Plätze an 12 großen Tafeln hatte das Wildbad für die aktuelle Vorstellung des Seniorenkinos im Theatersaal eindecken lassen. Thermoskannen mit Filterkaffee und von Ingeborg Kutscheid selbstgebackener Kuchen standen bereit, als der Saal geöffnet wurde und die Besucher Platz nahmen. Wieder reichten die Plätze nicht aus, erneut wurden wegen des regen Zuspruchs weitere Stühle herangebracht. Die angeregten Unterhaltungen der Senioren begründeten einen satten Geräuschpegel im Saal während der Kaffeestunde, die mit dem Willkommensgruß durch Stephan Michels, dem stellvertretenden Leiter der Tagungsstätte, endete.

Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates hatte mit „Leergut“ den erfolgreichsten tschechischen Film aller Zeiten ausgewählt: Ein pensionierter Lehrer hält es zuhause nicht aus, wo seine seit 40 Jahren angetraute Frau regiert. Nach einer kurzen Tätigkeit als Fahrradkurier landet er in der Leergutannahme eines Supermarktes, wo er zum Heiratsstifter wird, während seine eigene Ehe den Reiz verloren hat. Voller Ironie auf das Leben und die Liebe  versucht seine Frau, ihrem geliebten Mann den Kopf zu waschen, freilich gegen dessen Protest und letztlich ohne Erfolg. Ein humorvoller Film, der die Rothenburger häufig zum Lachen brachte und der eine Komödie ist, gleichwohl manchmal die Grenze zur Tragikomödie berührt. Maßgeschneidert für Senioren und Langzeitverheiratete, die sich in etlichen „Szenen einer Ehe“ wohl selbst wiedererkennen konnten.  Ein Streifen mit HappyEnd, da die beiden am Hochzeitsjubiläum wieder zusammenfinden und der die Zuschauer schmunzelnd und nachdenklich zugleich entließ. 

 

Nikolausfrühstück 2016 

Eine Gruppe von 5 stilisierten Menschen hält sich im Kreis stehend bei den Händen. Sie sind blau eingefärbt und stehen symbolisch für den Seniorenbeirat der Stadt Rothenburg. Veröffentlichungen und Flyer des Beirates tragen dieses Signet.

Wir sind die 5 blauen Männchen“, so stellte Burkhart Eugen, der Moderator des erstmalig am Nikolaustag durchgeführten Seniorenfrühstücks im Wildbad, die Organisatoren und Helfer seiner Gruppe vor: Doris Schmitz, Axel Kutscheid, Rudolf Klieber. Dichter Nebel lag in den Morgenstunden über Stadt und Taubertal. Wer gedacht hatte, Rothenburgs Senioren ziehen die warme häusliche Wohnung vor, lag falsch. Bei Beginn um 9 Uhr war der Theatersaal gut gefüllt, und Pfarrer Herbert Dersch gab als Hausherr das Motto „in Verantwortung und enkelgerecht leben“ für die Gespräche an den Frühstückstischen als Thema vor.

OB Walter Hartl las im Anschluss die Geschichte eines weihnachtlichen Friedens zwischen amerikanischen und deutschen Kriegssoldaten auf einem Einödehof in der Eifel, wohin sie sich verirrt hatten, vor und Herbert Knäulein begleitete am Flügel die sangesfreudigen Senioren zu mehreren adventlichen Liedern. Ihm, den Fahrern des Fahrdienstes Friedrich Heilmann und Eduard Schmitz sowie Ingeborg Kutscheid, die wohlschmeckende selbst gebackene Plätzchen für die mehr als 120 erschienenen Personen spendiert hatte, galt der abschließende dankbare Applaus der Gäste.

Die Pflege alter Freundschaften sowie die Begründung neuer Bekanntschaften in zwangloser Frühstücksatmosphäre, dieses Angebot haben die „blauen“ Seniorenbeiräte ihren Besuchern versprochen. Sie haben es gehalten.

 

 

  ### Folgendes wird später noch gelöscht ###